Holcim aktualisiert die Umweltproduktdeklarationen und verbessert sich um 17%
Messbarer Fortschritt:
Deutlich geringerer CO₂-Fußabdruck über das gesamte Portfolio
Mit der Aktualisierung der Umweltproduktdeklarationen (EPDs) für sämtliche Zementsorten und Beton-Zusatzstoffe (AHWZ) macht Holcim Österreich die Fortschritte der vergangenen Jahre erstmals transparent sichtbar. Gegenüber der ersten EPD-Generation aus dem Jahr 2023 konnte das durchschnittliche Globale Erwärmungspotential (Global Warming Potential, GWP) des gesamten Portfolios um mehr als 17 Prozent reduziert werden. Besonders hervorzuheben sind die CEM II/C-Zemente: Mit GWP-Werten von deutlich unter 300 kg CO₂ pro Tonne Zement setzen sie neue Maßstäbe am österreichischen Markt und unterschreiten die aktuell verfügbaren Vergleichswerte deutlich.
Innovation aus den Werken Mannersdorf und Retznei
Die Verbesserungen sind das Ergebnis konsequenter Investitionen in Produktions- und Prozesstechnologien an den Standorten Mannersdorf und Retznei. Wesentlicher Hebel ist die Kreislaufwirtschaft mit dem Fokus auf verstärkten Einsatz alternativer Rohmaterialien und Ersatzbrennstoffe sowie die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Quellen. Allein im Jahr 2025 wurden mehr als 400.000 Tonnen Baurestmassen vor der Deponierung bewahrt und stattdessen in der Klinker- und Zementproduktion eingesetzt. Diese Fortschritte sind Ausdruck des Engagements aller Holcim Mitarbeiter:innen, die den Wandel hin zu einer ressourcenschonenden und klimafreundlichen Baustoffproduktion täglich mitgestalten.
Bis 2031 gültig. Unabhängig durch die Bau EPD GmbH verifiziert.
Die Basis für CO2-optimiertes Bauen
CO2-reduzierte Zemente bilden die Grundlage für CO2-optimiertes Bauen mit Beton. Besonders deutlich zeigt sich dies bei den ECOPLANET-Zementen von Holcim. Sie reduzieren den CO2-Fußabdruck gegenüber der Branchenreferenz um mindestens 30 Prozent. Sämtliche Zemente der ECOPLANET-Reihe leisten zudem einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz gemäß der EU-Taxonomie-Verordnung. Damit schaffen sie die Grundlage für Bauprojekte, die ökologische und wirtschaftliche Anforderungen gleichermaßen erfüllen.
Der nächste Schritt Richtung klimaneutrales Bauen
Die kontinuierliche Weiterentwicklung CO2-optimierter Produkte bleibt ein zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Holcim Österreich. Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck der Baustoffe weiter zu reduzieren und Kund:innen mit transparenten, wissenschaftlich fundierten Daten auf dem Weg zum klimaneutralen Bauen bestmöglich zu unterstützen.
Die neuen EPDs zeigen: Dekarbonisierung ist bei Holcim keine Absichtserklärung, sondern gelebter Alltag. Durch den unermüdlichen Einsatz unserer Teams und echte Innovationen in der Kreislaufwirtschaft geben wir den Fortschritt direkt an unsere Kund:innen und die gesamte Bauwirtschaft weiter
Vorteile für die gesamte Wertschöpfungskette:
Vom Architekten bis zur Gemeinde
profitieren als erste von der EPD Aktualisierung. Da unsere Bindemittel den CO₂-Fußabdruck der Herstellungsprozesse unserer Kund:innen maßgeblich beeinflussen, wandert unser Fortschritt direkt in Ihre Bilanz. Unsere neuen EPDs stehen ab sofort als Inputdaten für die Downstream-EPDs der Produkte unserer Kund:innen (wie Transportbeton oder Betonfertigteile) zur Verfügung. Auch wir speisen die neuen Daten direkt in unsere On-Demand-EPD-Lösung der Holcim Beton ein.
profitieren von sinkenden GWP-Werten für die verbauten Bauprodukte in den Ökobilanzen ihrer Projekte. Der Fortschritt wird dadurch direkt auf der Gebäudeebene (kg CO2-äq. /m²) sichtbar und unterstreicht das Potential CO2-reduzierten Bauens mit Beton. Gerade dort, wo bislang lediglich Industrie- oder internationale Durchschnittswerte verfügbar waren, schaffen die produktspezifischen Holcim EPDs die notwendige Datengrundlage für eine belastbare Gebäudeökobilanzierung. Somit kommt der Mehrwert CO2-reduzierter Zemente zur Herstellung CO2-reduzierter Betone schließlich im Gebäude an – transparent belegt. Die unkomplizierte Verfügbarkeit unserer EPDs über die Datenbanken von Bau EPD GmbH und ECO Platform ermöglicht eine einfache Integration der Daten in bewährte Bilanzierungstools.
verbessern die EPDs den langfristigen Werterhalt der Immobilie (Total Cost of Ownership, TCO). In Zeiten, in denen Banken und Versicherungen Finanzierungskonditionen (Green Finance) und Risikoprämien an ESG-Kriterien und CO2-Benchmarks knüpfen, de-riskieren die verifizierten Holcim-Daten das gesamte Investment indem sie die CO2-Emissionen auf Gebäudeebene reduzieren und tragen zum Schutz vor sogenannten „Stranded Assets“ bei. Eine verbesserte Gebäude-Ökobilanz hilft darüber hinaus bei Gebäudezertifizierungssystemen wie DGNB/ÖGNI/SGNI, LEED oder BREEAM.
profitiert im Hinblick auf bestehende und zukünftige Regularien wie die neue EU-Gebäuderichtlinie (EPBD = Energy Performance of Buildings Directive). Die EPBD verschiebt den Fokus von der reinen Betriebsenergie (Dämmung, Heizung) hin zum gesamten Lebenszyklus-Treibhauspotenzial (WLC = Whole Life Carbon) eines Gebäudes. Unsere transparenten EPD-Daten auf Spitzenniveau entwickeln sich zum unverzichtbaren Optimierungs-Werkzeug und bilden die Grundlage für die Erarbeitung nationaler Benchmarks.
