130 Jahr Jubiläum: Mehr als 800 Besucher:innen beim Tag der offenen Tür im Holcim Zementwerk Mannersdorf

130 Jahr Jubiläum im Zementwerk Mannersdorf gemeinsam mit Anrainer:innen gefeiert. Rekordzahl von 800 Besucher:innen bei Führungen im Zementwerk und dem Ausstellungsprogramm am 14. Juni. Einblick in die regionale Zementproduktion, Kreislaufwirtschaft und Zukunftsprojekte. Führungen und Werksbesuche für Gruppen nach Vereinbarung auch ganzjährig möglich.

Seit 1894 wird in Mannersdorf am Standort des heutigen Holcim Werks Zement produziert. Seither hat das Areal viele Veränderungen erlebt, aber durchgängig wurden hochwertige Baustoffe für die Ostregion erzeugt. Vom Kalksteinbruch im Leithagebirge bringt seit Jahrzehnten ein Förderband den gewonnenen Kalkstein per Förderband direkt ins Werk, wo im Zementofen bei rund 1500 Grad Temperatur der Stein gebrannt und zu Zement weiterverarbeitet wird. Seit einigen Jahren richtet sich das Holcim Zementwerk auf nachhaltige Produktion aus und hat es geschafft, heute ein europäischer Vorreiter in der Zementindustrie zu sein. Die Erfahrung bei Kreislaufwirtschaft, Ersatzrohstoffen und Ersatzbrennstoffen leistet einen wichtigen Beitrag, um den CO2-Fußabdruck der Zementproduktion zu reduzieren. Dazu investiert das Unternehmen auch laufend am Standort Mannersdorf in grüne Energie, in die Produktentwicklung von CO2-reduzierten Baustoffen, aber auch in die kontinuierliche Modernisierung der Produktionsanlagen. 


Beim Tag der offenen Tür am 14. Juni haben über 800 Besucher:innen die Gelegenheit genutzt, um bei Führungen oder im Bummelzug das weitläufige Werksgelände zu erkunden und aus erster Hand mehr über die Zementproduktion und diese Investitionen in die grüne Transformation und Kreislaufwirtschaft zu erfahren. “Der Tag der offenen Tür ermöglicht nicht nur Einblicke in unsere Produktion, sondern schafft mit dem direkten Austausch mit unseren Expert:innen bei Führungen ein besseres Verständnis, wie wir Kreislaufwirtschaft umsetzen und einen essentiellen Baustoff für die Region liefern - für heute und mit nachhaltigen Produkten auch für die Zukunft ”, so Werksleiter Helmut Reiterer.  “Wir sind überwältigt, wie groß in diesem Jahr wieder das Interesse der Besucher:innen war und dass so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind.”


Neben den unzähligen Gruppenführungen standen die Expert:innen von Holcim im Gespräch mit Interessierten, Kinder bauten unter Anleitung farbenfrohe Insektenhotels und genossen das abwechslungsreiche Programm sowie das kulinarische Angebot. “Viele unserer Mitarbeiter:innen haben tatkräftig angepackt und so gemeinsam für alle Gäste ein tolles Programm ermöglicht, dafür möchte ich auch allen im Team sehr herzlich danken”, so Reiterer. 


Transparenz über die Produktion im Werk, aber auch künftige Projekte werden bei Holcim groß geschrieben. “Die Entwicklungen für Nachhaltigkeit erfordern in allen Industrien Partnerschaften und spartenübergreifende Zusammenarbeit. Beispielsweise sind der Ausbau von erneuerbarer Energie oder das Recycling von Baurestmassen oder Stoffen anderer Industrien immer nur in Kooperation möglich. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Bevölkerung immer von Beginn an über diese Weiterentwicklungen zu Nachhaltigkeit auf dem Laufenden zu halten", erklärt Reiterer. 


Einladung Dialogforum am Dienstag, 25. Juni 2024, 18.00 Uhr 
Dazu setzt Holcim am Dienstag, 25. Juni gemeinsam mit dem Dialogforum Mannersdorf die Informationsarbeit fort. Gemeinsam wird der Jahresbericht zu Kreislaufwirtschaftsprojekten wie Ersatzbrennstoffen vorgestellt. Holcim gibt auch wieder Gelegenheit, sich über aktuelle Investitionsprojekte zur nachhaltigen Ausrichtung des Unternehmens zu informieren und mit den Expert:innen des Werks zu besprechen. Beginn ist um 18.00 Uhr im Sozialgebäude des Holcim Zementwerks, Wiener Straße 10, Mannersdorf. 


Führungen für Gruppen nach Voranmeldung ganzjährig möglich
Wer das Zementwerk darüber hinaus erleben und besser kennenlernen möchte, kann an geführten Werksbesichtigungen teilnehmen, Terminvereinbarungen unter aut-buergertelefon-mdf@holcim.com . 


Zukunftsgerichteter Vorzeigebetrieb mit großer Tradition: 130 Jahre Holcim Zementwerk Mannersdorf

1894 bauten die Gründungseigentümer der Pharmazeutenfamilie Leube aus Deutschland das Zementwerk am heutigen Standort von Holcim in Mannersdorf. 1905 ging der Betrieb in die Perlmooser AG über, die in Österreich zahlreiche Zementwerke betrieb. Sie prägte über 90 Jahre den Ausbau und die Weiterentwicklung des Betriebs am Leithagebirge. 1994 wurde Perlmooser schließlich Mitglied der Lafarge-Gruppe, die sich 2015 mit dem Schweizer Unternehmen Holcim zur marktführenden LafargeHolcim-Gruppe zusammenschloss. Im Vorjahr erfolgte die Umfirmierung zur heutigen Holcim (Österreich) GmbH., die Teil der weltweit führenden Holcim-Gruppe ist. Holcim betreibt in Österreich neben Mannersdorf noch ein Zementwerk in Retznei in der Südsteiermark, jeweils mit per Förderband verbundenem Steinbruch und Bahnanschluss, sowie acht Standorte der Holcim Beton Österreich. In den Joint Ventures “ThermoTeam” und “Recycling Center Retznei” produziert Holcim Ersatzbrennstoffe sowie Ersatzrohstoffe für die Zementproduktion. Mit 50 % Recycling-Anteil ist das Unternehmen schon heute ein führendes Unternehmen der Kreislaufwirtschaft. 


Das Holcim Zementwerk Mannersdorf ist Österreichs größtes Zementwerk, aber auch eines der innovativsten in seiner Industrie in Europa. Bis zu 1,2 Millionen Tonnen Zement können in Mannersdorf jährlich erzeugt werden. Das Unternehmen hat sich dem Erreichen der Pariser Klimaziele verpflichtet und lässt sich auf diesem Weg auch von der SBTI - Science Based Targets Initiative prüfen.  Mehr als die Hälfte der produzierten Zementmengen entspricht dabei schon heute dem EU-Taxonomie-Level “Climate Mitigation”.


Im regelmäßig stattfindenden Dialogforum erfolgt der direkte Austausch mit Gemeinde und Anrainer:innen - dieses Forum soll in Zukunft auch auf die Nachbargemeinden ausgeweitet werden. 


Meilensteine der Unternehmensgeschichte:


1894: Erste Aktivitäten zur Zementherstellung vor Ort
1905: Eingliederung in die Perlmooser AG 
1994: Perlmooser wird Mitglied der Lafarge-Gruppe 
2015: Mitglied der LafargeHolcim-Gruppe
2023: Umfirmierung in Holcim


Technische Highlights:


1986: Inbetriebnahme der neuen Ofenlinie Nr. 9 
2010: Erhöhung der Ofenkapazität und der Ersatzbrennstoff-Verwendung
2017: Inbetriebnahme der neuen Vorkalzinator-Anlage 
2022: Neue Vertikalrohmühle (30 Mio. Euro Investment) geht in Betrieb
2024: Fertigstellung erster Teil Photovoltaik-Anlage


Ausblick nächste Investitionsprojekte:
 
2025: Inbetriebnahme eines neuen Klinkerkühlers
2026: Netzanschluss 15 MW Photovoltaik-Anlage 
2030: CO2-Abscheideanlage “C2PAT+” 

 

Fotos: Copyright Holcim (Österreich) GmbH

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